Junge Union Nohfelden sieht große Chancen in der Stilllegung der Bahnstrecke Türkismühle-Morbach

Foto: Urban Veit
Foto: Urban Veit

Der Gemeindeverband der Jungen Union Nohfelden widerspricht den Initiatoren einer Petition zum Erhalt der Bahnstrecke Türkismühle-Morbach.

Der Gemeindeverband der Jungen Union Nohfelden widerspricht den Initiatoren einer Petition zum Erhalt der Bahnstrecke Türkismühle-Morbach.
„Die mögliche Stilllegung bietet große Chancen diese Strecke und ihr Umfeld wieder attraktiv gestalten zu können“, so Dennis Kern, Vorsitzender des JU Gemeindeverbandes Nohfelden. Ein Erhalt der Bahnstrecke und eine Wiederaufnahme des „touristischen Bahnbetriebes“ ist für die Junge Union keine Option mehr. „Durch den Wegfall eines privaten Investors ist die öffentliche Hand gefordert, nach alternativen Nutzungen zu suchen“, so Kern weiter.

Die Überlegung einen Wander- bzw. Fahrradweg an dieser Stelle anzulegen, ist die beste Möglichkeit, die Strecke wiederzubeleben. Gäste und Einwohner könnten dort gemeinsam Rad-, Lauf- und Wandersport betreiben, ein Skatepark und Gastronomie könnten im Umfeld entstehen. Bostalsee und Nationalpark würden in idealer Weise miteinander verbunden. Des Weiteren sollte die Möglichkeit einer Nutzung als Draisinenstrecke geprüft werden. Da die Trasse ursprünglich zweigleisig war, könnten gegebenenfalls abschnittsweise Radweg und Draisinenstrecke parallel verlaufen.

„Ich würde mich sehr freuen, wenn der Ruwer-Hochwald-Radweg bis zum Bostalsee weitergeführt und mit dem Naheradweg verknüpft werden könnte. Dies wäre touristisch gesehen von großem Vorteil für die Gemeinde und die Region“, so Dennis Kern. 

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